Inrō in Shibayama-Maki-e mit Drache

3.420,00 

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Beschreibung

Objekt:

Vierfaches Inrō mit Einlagen und Goldlack. Inrō. Meiji-Zeit (1868–1912).
Linsenförmiger Kinji-Grund, dekoriert in Gold und leicht farbigem Takamaki-e, Gold-Hiramaki-e, Kirikane und im Shibayama-Stil mit der Darstellung von Kosekikō (chinesisch: Huangshigong), kniend auf Felsen und einen gefallenen Schuh zu Chōryō (Zhang Liang) emporhaltend, der auf der anderen Seite zu Pferd eine Brücke überquert und eine Schriftrolle trägt. Der Drache, der Chōryō aus dem Fluss rettete, blickt aus den Wellen zu ihm empor, am Boden in Goldlack signiert Shokasai 松花斎 und Shibayama 芝山 innerhalb eines rechteckigen, mit Perlmutt eingelegten Feldes; mit rundem, laziertem und eingelegtem Metall-Ojime und einem zweiteiligen, gewölbten, runden Netsuke in Goldlack mit geschwungener, blühender Pflaumenranke. Museumsmeisterwerk.

8 x 6 cm

Was ist ein Inrō?

Ein Inrō ist ein traditionelles japanisches Behältnis zur Aufbewahrung kleiner Gegenstände, das am Obi (Gürtel) getragen wird. Sie sind oft reich verziert mit Lack und Techniken wie Maki-e.

Der Typ Inrō entstand in der Sengoku-Zeit (1467–1615) als tragbares Siegel und Medikamentenbehälter.