Beschreibung
Objekt:
Fuchi-Kashira und Kurigata mit Samurai-Darstellungen. Sehr seltenes Set aus Fuchi, Kashira und Kurigata für Katana. Außergewöhnlich seltenes Stück aufgrund des vollständig erhaltenen dreiteiligen Ensembles und seiner hohen Qualität. Kurigata sind ebenfalls selten, da sie üblicherweise aus Holz oder Horn gefertigt wurden und nur selten – außer bei Schwertern höchster Qualität – eigens mit künstlerischen Motiven hergestellt wurden. Alle drei Teile bestehen aus Shakudō (Gold-Kupfer-Legierung) und zeigen Samurai-Kampfszenen mit Goldeinlagen und Reliefarbeit. Sōten-Schule. Das Fuchi ist signiert. Mittlere Edo-Zeit.
Fuchi: 4 x 2,4 cm
Kashira: 3,5 x 2 cm
Geeignet für Katana und Wakizashi.
Was ist ein Fuchi/Kashira?
Ein Fuchi-Kashira ist ein Paar von Schwertbeschlägen, das in der traditionellen japanischen Schwertmontierung (Koshirae) verwendet wird. Sie befinden sich an beiden Enden des Griffs (Tsuka) und erfüllen sowohl funktionale als auch dekorative Zwecke.
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- Fuchi: Das Fuchi ist die Metallmanschette oder Zwinge am Griffansatz, direkt neben der Parierstange (Tsuba). Es dient als dekoratives und schützendes Element und verdeckt den Übergang zwischen Griff und Parierstange. Das Fuchi besteht in der Regel aus Metall und kann verschiedene Motive aufweisen, oft abgestimmt auf andere Beschläge wie Menuki und Tsuba.
- Kashira: Das Kashira ist der Knauf oder Enddeckel des Griffs und befindet sich am entgegengesetzten Ende der Parierstange (Tsuba). Es sichert die Griffwicklung (Tsukamaki) und dient als Gegengewicht zur Klinge. Wie das Fuchi ist auch das Kashira meist aus Metall gefertigt und kann mit kunstvollen Verzierungen versehen sein, die das Gesamtbild des Schwertes ergänzen.
Zusammen bilden Fuchi und Kashira ein abgestimmtes Paar von Beschlägen, das sowohl zur optischen Wirkung als auch zur Funktionalität des Schwertgriffs beiträgt. Sie werden mit großer Sorgfalt gefertigt und können in Design, Material und handwerklicher Ausführung stark variieren, was den Stil des Herstellers oder die Vorlieben des Schwertbesitzers widerspiegelt.






